06. Nov 2021

Mutig sein, die Schritte zu gehen - Prälat Dornseifer überreichte Pastoralvereinbarung

Hövelhof/Delbrück. Die feierliche Übergabe der Pastoralvereinbarung durch Prälat Thomas Dornseifer markierte einen Abschluss, zugleich aber auch einen Aufbruch: Wie die zukünftige Aufstellung des Pastoralen Raumes Delbrück-Hövelhof gestaltet werden soll, ist in diesem Dokument beschrieben.

In der feierlich beleuchteten Pfarrkirche Hövelhofs
In der feierlich beleuchteten Pfarrkirche Hövelhofs
feierten Prälat Thomas Dornseifer (rechts) und Pfarrer Bernd Haase zusammen mit Mitarbeitenden und Interessierten den Gottesdienst zur Übergabe der Pastoralvereinbarung.
© Almut Thöring / wortart

Über mehrere Jahre hinweg hatten sich Haupt- wie Ehrenamtliche mit ganz unterschiedlichen Kirchen- und Glaubensfragen auseinandergesetzt. Leitfaden dafür war das Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn. Deutlich wurde in dem Prozess vor allem, dass der große Raum mit 13 Kirchengemeinden kein einheitlicher und von ganz unterschiedlichen, teils räumlich bedingten Ansätzen geprägt ist. Das hat wahrnehmbare Auswirkungen auf die Vielfalt des Glaubensalltags der Menschen genauso wie auf die Unterschiedlichkeit der Angebote der katholischen Kirchengemeinden.

»Sie haben die Handlungsfelder des Zukunftsbildes wie eine Folie auf den Raum gelegt und versucht, sich zu ›vereinbaren‹, beschrieb Prälat Dornseifer in seiner Predigt. Zu dem Gottesdienst hatte der Pastoralverbund alle Interessierten und Beteiligten in die Hövelhofer Pfarrkirche eingeladen.

Dornseifer ermutigte die Anwesenden, die in der Pastoralvereinbarung bearbeiteten Themen fortzuschreiben und weiter zu entwickeln, neue in den Blick zu nehmen. Die Pastoralvereinbarung solle nicht einfach wie ein Rezeptbuch genutzt werden. »Sie werden die Pastoralvereinbarung nicht aufschlagen können und sehen ›Ah, so geht es‹. Sondern Sie werden sich der Verantwortung stellen müssen und mit den Menschen, die sich ändern, die notwendigen Schritte zusammen gehen müssen«, bestärkte der Gast aus Paderborn die Gläubigen. Wichtig sei, die Verantwortung, Gott zu lieben, tatsächlich zu leben und dies mit anderen Menschen zu teilen. Sie einzuladen und die frohe Botschaft weiterzutragen an nächste Generationen, um mit ihnen gemeinsam nach Antworten zu suchen. »Vertrauen Sie darauf, dass ER alle Schritte zu einem guten Ende führen wird.«

Am Ende des Gottesdienstes nahmen auffallend viele Besucher das Angebot in Anspruch, ihre eigene Fürbitte zu formulieren, im kurzen Gebet innezuhalten und selbst Weihrauch-Harz in eine dafür bereitgestellte Schale zu geben.

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