19. 09. 2025

Wallfahrt zur Kathedrale der Industriekultur begeistert kfd-Frauen aus dem Bezirk Delbrück-Hövelhof

Delbrück/Hövelhof. Die Alternative Wallfahrt des Diözesanverbands Paderborn der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) führte zur Kathedrale der Industriekultur in Dortmund. 1300 Frauen, davon 21 aus dem kfd-Bezirk Delbrück-Hövelhof, hatten dem Großereignis auf dem Gelände des Museums Zeche Zollern entgegengefiebert. Sie waren begeistert von der grandiosen Kulisse und lobten die perfekte Organisation.

Einen unvergesslichen Tag
Einen unvergesslichen Tag
auf dem Gelände des Museums Zeche Zollern in Dortmund erleben 21 Wallfahrinnen aus dem kfd-Bezirk Delbrück-Hövelhof.
© kfd-Bezirk Delbrück-Hövelhof

Zu den Höhepunkten des unvergesslichen Tags gehörten Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Gästen in der Maschinenhalle, Improvisationstheater, Kabarett und die Ausstellung „kfd - katholisch, aber anders“. Den beeindruckenden Abschluss bildete der Gottesdienst auf dem Zechenplatz, der als alternatives Fest des Glaubens gestaltet wurde. Zwei Frauen des Diözesanleitungsteams stiegen hinauf auf den Förderturm, um aus 36 Metern Höhe die biblische Botschaft zu verkünden. Alle Frauen hatten zur Erinnerung ein „Grubentuch“ erhalten, das sie zum Segenslied dem Himmel entgegenstreckten. Der Bergmannsgruß „Glück auf“ galt auch für das Wetter. Lediglich zum Beginn des Gottesdienstes gab es einen kurzen Regenschauer und der Zechenplatz verwandelte sich in ein buntes, vielfältiges Meer aus Schirmen. 

Für erste Gänsehautmomente sorgte ein genialer Chor. Zur Begrüßung stimmten alle die eigens getextete kfd-Wallfahrtshymne zur Melodie des Steigerlieds an. „Starke Frauen gestalten Wandel…starke Frauen wandeln Kirche“ lautete das Motto des Tages, das die Leiterin des LWL-Museums, Dr. Anne Kugler-Mühlhofer, in ihrem Grußwort aufgriff: „Die schönste Zeche im ganzen Land steht für eine enorme Transformation. Darum passt dieser Ort so gut zu Ihrer kfd-Wallfahrt.“ 

Lautes Gelächter und spontaner Applaus begleiteten die unterhaltsamen Auftritte auf der Zechen-Bühne. Kabarettestin Ulrike Böhmer begeistere in ihrer Paraderolle als „Erna Schabiewsky“. Daniela Kornek, Fabian Löckener und Jacob Reinhardt vom Improvisationstheater „Evas Äpfel“ zogen das Publikum mit verblüffender Interaktivität in ihren Bann. Zwischen den Auftritten und beim Gottesdienst waren der Sänger Kim Friehs am Klavier und Saxophonist Philipp Sauer hervorragende Begleiter. Gabi Lüttig zog als Clownin Gabriella über das Gelände und verbreitete mit ihrer liebevollen Performance gute Laune.

Hochkarätige Gäste begrüßte die Moderation Claudia Auffenberg bei den Podiumsdiskussionen in der Maschinenhalle. Ulrike Böhmer schlüpfte in ihre Rolle als Religionspädagogin. Die Landtagsabgeordnete Dagmar Hanses ist Sprecherin für Jugendpolitik. Die Theologin Dr. Annette Jantzen betreibt den Blog www.gotteswort-weiblich.de. Lucia Lagoda ist stellvertretende kfd-Bundesvorsitzende. Marie-Simone Scholz ist pastorale Mitarbeiterin für innovative Frauenpastoral im Erzbistum. Die Praxisberaterin Angelika Tuschhoff begleitet kfd-Ortsgruppen bei Veränderungsprozessen. Eva-Maria Pieper ist Geistliche Leiterin der kfd Dortmund. Während der Diskussion kamen sie auch mit den Zuhörerinnen ins Gespräch. Themen waren „Frauen gestalten Wandel“, „Patriarchal strukturierte Kirche“, „Begabungen und Kompetenzen“ sowie „Vielfalt leben in Respekt“.

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