Kreuzkapelle Delbrück - Foto: Reinhard Sandbothe

Glaubensort Kapellen

 "Eine Kapelle ist eine baulich kleine Bet-, Gottesdienst- oder Andachtsräumlichkeit. Es kann sich um ein freistehendes Kirchengebäude handeln oder um einen Raum in einem größeren Gebäude. Innerhalb von (größeren) Kirchen sind Kapellen gottesdienstliche Nebenräume, die unterschiedliche Funktionen haben können. Kapellen sind zum Teil privat errichtet." 

Hofkapellen sind Kleinkirchen oder Bildstöcke, die einem oder mehreren Bauernhöfen zugeordnet sind und häufig von den Bauernfamilien auf ihrer Hofstelle oder in der Nähe gestiftet und erbaut wurden. Sie dienen gelegentlichen Andachten oder dem Rosenkranzgebet der umliegenden Familien. Gelegentlich, etwa an jährlichen Gedenktagen, findet eine heilige Messe dort statt, und Hofkapellen können örtlich Segensstationen bei Flurprozessionen oder der Fronleichnamsprozession sein. Viele zum Teil aufwändig ausgestattete Hofkapellen stehen unter Denkmalschutz.

Wegkapellen sind kleine Kapellen, oft an Wegkreuzungen oder Abzweigungen. Manchmal werden sie auch Heiligenhäuschen genannt; die Abgrenzung zum Flurdenkmal und zum Bildstock bzw. Breitpfeiler ist fließend. Manche Kapellen gehen auf ältere überdachte oder umbaute Wegkreuze und -steine zurück. Entlang von Pilgerwegen sind „Stationskapellen“ entstanden.

Quelle: aus https://de.wikipedia.org/wiki/Kapelle_(Kirchenbau)

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