14. 02. 2024

Nachhaltiges Zukunftsprojekt im Herzen der Gemeinde

Hövelhof. Große Bauvorhaben starten gewöhnlich mit einem symbolischen Spatenstich. Die Kirchengemeinde St. Johannes Nepomuk in Hövelhof hat sich zum Beginn des Pfarrheim-Umbaus jedoch für ein anderes Bild entschieden: Eine Maurerkelle symbolisiert den sichtbaren Beginn des Projektes.

Die Umbaumaßnahmen haben begonnen
Die Umbaumaßnahmen haben begonnen
Bertold Filthaut, Bernd Haase und Hubert Wewer (v. l.) haben sich jetzt auf der Pfarrheim-Baustelle über den aktuellen Stand der Arbeiten informiert.
© Heiko Appelbaum

„Wir bauen im Bestand“, erklärt Bernd Haase als Vorsitzender des Kirchenvorstandes St. Johannes Nepomuk das alternative Motiv. Er freut sich darüber, dass das Vorhaben im Herzen der Gemeinde Hövelhof nach langer und intensiver Vorbereitung auf den Weg gebracht wurde. „Wir haben den Umbau mit vielen Beteiligten umfangreich geplant und sind sicher, dass wir für diesen Standort die beste und vor allem eine nachhaltige Lösung gefunden haben“, sagt Bernd Haase.

Dass die Sanierung des Pfarrheims dringend nötig ist, zeigte im Vorfeld der Blick hinter die Kulissen. Die Haustechnik war in den Bereichen Elektro, Sanitär und Heizung veraltet und das vier Jahrzehnte alte Mobiliar hatte seine besten Zeiten hinter sich. Auch hinsichtlich des Brandschutzes und der Barrierefreiheit musste die Gemeinde dringend aktiv werden.

„Wir bauen jetzt für die nachfolgenden Generationen und haben uns bei der Planung an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientiert“, sagt der Hövelhofer Gemeindereferent und Leiter des Pfarrheims, Bertold Filthaut. Er ist Teil des vielköpfigen Projektteams und dankbar dafür, dass die Planungen jetzt in die Tat umgesetzt werden: „Es gab im Vorfeld viele Diskussionen und wir haben zahlreiche Anregungen berücksichtigen können. Ich bin mir sicher, dass unsere Bemühungen auf großes Wohlwollen stoßen, sobald die Veränderungen sichtbar werden. Das Pfarrheim ist und bleibt neben der Pfarrkirche der Mittelpunkt des Gemeindelebens und wir glauben daran, dass dieses nach dem Abschluss der Umbauten maßgeblich gestärkt ist.“ Nach heutigem Stand können die renovierten Räumlichkeiten im Pfarrheim bereits Ende Dezember 2024 wieder genutzt werden.

Wichtig ist der Kirchengemeinde, dass vor allem lokale Unternehmen mitwirken. Hubert Wewer von der architektur-werk-stadt aus Paderborn freut sich darüber, an derart prominenter Stelle in Hövelhof Zeichen zu setzen: „Unser Konzept sieht vor, dass sich Nachhaltigkeit in vielen Facetten spiegelt, und wir haben bei der Planung darauf geachtet, einen harmonischen Gestaltungswechsel in der Innenarchitektur zu gewährleisten, ohne die Sensibilität für die Nutzung der Räumlichkeiten aus den Augen zu verlieren.“

Das Thema Nachhaltigkeit steht auch bei Markus Hense vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Gütersloh ganz oben auf der Agenda: „Wir setzen auf hocheffiziente Technik und bedienen uns etwa in den Bereichen Lüftung und Heizen modernster Lösungen, damit nachfolgenden Generationen eine verlässliche Nutzung garantiert ist. Dabei geht Sorgfalt stets vor Eile und wir freuen uns, dass wir nach der akribischen Planung nun mit der Umsetzung beginnen.“

Im Namen des Kirchenvorstandes bedankt sich Bernd Haase bei allen Beteiligten für die bisherige Geduld und das Engagement.

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